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"Wir danken Herrn Sonntag für seine gute und kompetente Beratung und freuen uns, zertifiziert zu sein."

Siegfried Fischer, Druck- und Verlagshaus E. Weidenbach

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Verantwortungsvolle Holzbeschaffung

Übergeordnetes Thema unserer Beratungsleistungen ist die verantwortungsvolle Beschaffung von Holz und darauf basierenden Materialien wie Zellstoff und Papier sowie allen daraus erzeugten Produkten.

Die weltweite Holznachfrage steigt ungebremst, nicht zuletzt weil Holz neben der stofflichen Verwertung zunehmend als Energieträger genutzt wird. Laut Bericht der FAO hat sich die weltweite Waldzerstörung zwar etwas verlangsamt, ist aber mit ca. 13 Mio. Hektar Wald pro Jahr nicht wesentlich geringer als vor 20 Jahren (dem Jahr des Weltgipfels in Rio de Janeiro). Das Grundprinzip der Nachhaltigkeit ist außerhalb Mitteleuropas nur in wenigen Ländern gesetzlich verankert und/oder gelebte Praxis.

Zertifizierung

Freiwillige Zertifizierungssysteme tragen dazu bei, dass Wälder verantwortungsvoll bewirtschaftet und für zukünftige Generationen mit all ihren Funktionen erhalten bleiben. Von global größter Bedeutung sind der Forest Stewardship Council (FSC) sowie das Programm zur Anerkennung von Forstzertifizierungssystemen (PEFC). Dabei werden Kriterien für die Waldbewirtschaftung festgelegt, bei denen ökonomische, ökologische und soziale Aspekte berücksichtigt werden.

Mit der gezielten Beschaffung von zertifizierten Produkten kann somit ein Beitrag zur verantwortungsvollen Waldbewirtschaftung geleistet werden. FSC und alternative Systeme (wobei PEFC häufig anerkannt wird) sind daher in zahlreichen Beschaffungsrichtlinien privatwirtschaftlicher Unternehmen oder öffentlichen Einrichtungen festgelegt (z. B. Erlass zur Beschaffung von Holzprodukten des Bundes). Sie dienen zudem als Kriterium für die Holzherkunft für andere Gütesiegel (u. a. Blauer Engel) und andere Zertifizierungssysteme z. B. für Gebäude, wie dem der DGNB (Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen), LEED (U. S. Green Building Council) und BREEAM (BRE Environmental Assessment Method).

Europäische Holzhandelsverordnung

Illegaler Holzeinschlag trägt international zur Entwaldung und zur Schädigung der Wälder bei. Er verhindert die nachhaltige Bewirtschaftung und Entwicklung der Wälder sowie die wirtschaftliche Überlebensfähigkeit der Marktteilnehmer, die im Einklang mit den geltenden Rechtsvorschriften handeln. Mit dem Ziel, dass nur noch "legales Holz" eingeführt wird, hat die EU mit holzerzeugenden Partnerländern Abkommen geschlossen (FLEGT) sowie die EU-Holzhandelsverordnung (EUTR) erlassen. Diese verpflichtet die Erst-Inverkehrbringer von Holzprodukten in der EU zu einer Sorgfaltspflicht inkl. Herkunfsnachweisen, Risikoanalysen und ggf. Legalitätsnachweisen. In Deutschland ist die Durchführung im Holzhandels-Sicherungs-Gesetz (HolzSiG) geregelt. FSC- und PEFC-Zertifikate wirken sich positiv auf die geforderte Risikobewertung und -minimierung aus.

"Die Globalisierung der Holzproduktkette erfordert eine Neuorientierung an vielfältigen Nachhaltigkeitskriterien, insbesondere durch mehr Transparenz und Zertifizierung der Holzproduktkette."

(Bilanz der Basisstudie Holzwende 2020plus, Wuppertal Institut, Kristof und Geibler 2008)



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